Blog • Sunya Bergunde • Klassische Homöopathie

← Zurück zur Übersicht

Das beste Mittel gegen Karies

***Zahnstar Birkenzucker

Wer möchte nicht gerne beim Zahnarzt den Griff zum Bohrer verhindern? Diese laute, nervtötende Kreischen wenn der Bohrer den karieskranken Zahn berührt und dieses gruselige, staubsaugerartige Geräusch des Speichelsaugers, wenn die Zahnarzthelferin den zusammenlaufenden Speichel absaugt. BRRRRR!! Dabei hat man doch immer ganz brav Zähne geputzt, Zahnseide benutzt, Zungenbürsten bemüht und, und, und.

Ihr Lieben, uns kann geholfen werden!! Birkenzucker, Xylit, E967, sind nur einige Namen der wirkungsvollen Waffe gegen das Kariesbakterium Streptococcus mutans.

Xylit wurde erstmals 1890 als Süßungsmittel entdeckt von Emil Fischer und seinem fleißigen Helfer Doktorand Rudolf Stahel. Sie extrahierten den Zucker aus Buchenholzspänen. Heute weiß man, dass dieser tolle Zuckerstoff in vielen Holzfasern (vor allem in Birkenholz) und in Fasern von Gemüse und Früchten vorkommt. Vorsicht ist allerdings geboten bei Xylit, der hergestellt wurde aus Resten von Maiskolben. Das ist nämlich eine beliebte Art, den verhältnismäßig teuren Zucker billig herzustellen. Dieser Xylit wird oft aus den Resten von genmodifiziertem Mais gewonnen. Wer beim Kauf auf die Zutatenliste schaut, kann den versehentlichen Griff nach Gen-Xylit aber leicht vermeiden.

Xylit hat im Verhältnis zu Haushaltszucker (Saccharose) 40% weniger Kalorien ist in seiner Süßkraft aber mit ihm vergleichbar, er schmeckt fruchtig und frisch. Xylit wird insulinunabhängig verstoffwechselt, d.h. sein Genuß führt nicht anschließend zu mehr Verlangen nach Süßem und Heißhungerattacken, wie man es vom Haushaltsszucker kennt. Er ist also ein idealer Begleiter für alle, die auf Ihre schlanke Linie achten oder durch Verzicht auf Zucker Gewicht reduzieren wollen, einer Süßigkeit hin und wieder aber nicht widerstehen können.

Er ist ein idealer Zuckerersatz für Diabetiker, sein glykämischer Index liegt bei 70. Das ist 7x so wenig wie bei Haushaltszucker.

Xylit kann beim Erhalt einer gesunden Darmflora helfen, denn er fördert den natürlichen Verdauungsprozess.

Wenig erforscht ist der Zusammenhang von Xylit als Osteoporoseprophylaxe, denn Xylit bildet im Darm Komplexe mit Calcium und fördert seine Resorption.

Mittlerweile gut erforscht ist allerdings der Zusammenhang von Xylit als Kariesprophylaxe. Es existieren zur Zeit über 48 weltweit unabhängige, z.T. auch unter dem Patronat der WHO ( World Health Organisation ) durchgeführte Studien, die beweisen, dass Xylit die Fähigkeit hat, Bakterienstämme und Plaque zu kontrollieren und damit das Kariesvorkommen erheblich zu reduzieren. Den Beginn der Forschung bilden dabei die Turku Zucker-Studien, die 1972 - 1975 an der Universität Turku in Finnland durchgeführt wurden. Einige Studien zu Xylit kann man hier nachlesen Xylit-Studien.

Hier gibt´s die wichtigsten Studienergebnisse

  • Kaugummikauen regt die Speichelproduktion an und sorgt somit für einen Anstieg des PH-Wertes in der Mundhöhle. Bakterien bevorzugen ein saures Milieu, das mit einem PH-Abfall einhergeht. Werden Kaugummis gekaut, die kein Xylit, sondern normalen Zucker enthalten, fällt der PH-Wert, weil durch den Zucker die Milchsäureproduktion der Bakterien steigt. Xylit hingegen senkt die Milchsäureproduktion, denn Streptococcus mutans kann Xylit nicht verstoffwechseln, die Bakterien dieses Typs sterben deshalb ab. Der Verzehr von 4-6 g Xylit täglich, am Besten durch Kaugummikauen, bewirkt einen deutlich hemmenden Effekt auf das Wachstum dieser fiesen Kariesbakterien. Aber wer Kaugummikauen ablehnt, der kann sich auch per Lutschpastille mit der erforderlichen Xylit-Dosis versorgen.
  • Xylit fördert die Bildung von Komplexen mit Speicheiweiß und Calcium. Es kann also auch für eine Remineralisierung geschädigter Zähne sorgen. Das heißt Xylitkauer könnten kleine durch Karies hervorgerufene Zahndefekte selbst reparieren.
  • Xylit wirkt stärkend auf den Zahnschmelz, Plaquebakterien haben keine Chance sich anzusiedeln.
  • Xylit könnte lt. einiger Studien auch als Prophylaxe bei Mittelohrentzündungen sehr hilfreich sein. Es verhindert das Wachstum von Pneumokkoken und die Bindung von Pneumokokken und Haemophilus Influenza (vor allem verantwortlich für die Erkrankung an Epiglottis, Bronchitis, Pneumonie, Meningitis) an die Zellen des Nasenrachenraums.

Birkenzucker , Xylit, E967 ist also ein wirklicher Superstar, vor allem wenn es um die Gesundheit unserer Zähne geht.

Ich hoffe ich konnte viele überzeugen, Birkenzucker in den täglichen Kauplan mit aufzunehmen.

Bleiben Sie gesund

wünscht sich

Sunya Bergunde


von Sunya Bergunde


Vorheriger Eintrag
Dorn Therapie und Breuss Massage
Nächster Eintrag
Homöopathie für alle!

Kommentare

blog comments powered by Disqus